Bewertungsschema bei Rezensator.de

Über die Qualität der Besprechungen auf Rezensator.de kann man genauso streiten, wie über die Qualität der besprochenen Werke. Die Reviews beschreiben das, was ein Album aus meiner Sicht hergibt. Bei allem Bemühen, objektiv zu bleiben, muss man sich als Rezensent eines eingestehen: eine Besprechung kann nie frei von subjektiven Empfindungen sein. Sonst wäre die Bewertung eine rein akademische Sache. Aber es geht nicht nur darum, ein Werk nach technischen Kriterien (Aufnahmequalität, Artwork, musikalische Leistung) zu beurteilen. Es geht bei der Musik auch um die Seele und die Emotion eines Werkes. Von daher kann ein schlecht eingespieltes Album mit Seele immer noch höher wiegen als das perfekteste Album, welchem aber jede Emotion fehlt. Fehlt von allem, dann sieht es zwangsläufig eher schlecht für ein musikalisches Werk aus.

Ebenfalls klar wurde mir eines: fallen die Bewertungen ordentlich bis gut aus, dann wird das in der Regel stillschweigend zur Kenntnis genommen. Liegen die Bewertungen aber außerhalb dieses Rasters - also bei sehr schlecht oder hervorragend, dann setzt man sich interessanterweise sehr viel häufiger der Kritik anderer Hörer/Kritiker und vor allem Fans oder Anti-Fans aus. Damit darf man aber auch leben.

Zur groben visuellen Orientierung gibt es bei Rezensator.de eine Bewertung nach Sternen

Das Raster geht von 0 bis 10 Sternen. Die Bedeutungen:


null
0 = unterirdisch, ohne Worte

eins
1 = extrem schwach, schade ums Geld

zwei
2 = schwach

drei
3 = noch mittelmäßig, aber mit vielen Schwächen

vier
4 = mittelmäßig

fuenf
5 = geht noch in Ordnung, mit Höhen aber auch Tiefen

sechs
6 = in Ordnung, wenige Ausreißer nach oben und unten

sieben
7 = gut

acht
8 = sehr gut

neun
9 = exzellent, mit vielen herausragenden Momenten

zehn
10 = überirdisch, a perfect ten eben