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CD-Kritik: Billy Joel - Storm Front

Interpret: Billy Joel

Titel: Storm Front

Erscheinungsjahr: 1989

Genre: Rock

Bewertung: Wertung: 9 von 10 Sternen

(9/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Storm Front war das elfte Studio Album von Billy Joel und erschien im Jahr 1989. Mit dem Song We Didn't Start The Fire warf das Album einen Mega-Hit ab, den man durchaus zu den Evergreens der Rockmusik zählen kann. Auch die Songs I Go To Extremes, And so It Goes, That's Not her Style sowie The Downeaster Alexa stellten weitere veritable Hits dar. Das Album selbst schaffte es auf Platz 1 der US-Charts. Die Kritiker waren durchaus von dem Album angetan. Insgesamt konnte man feststellen, dass Joel hier sehr rockig wurde, was wiederum für klassische Fans oft ein Problem darstellte.

Joel geht es gleich mit dem Opener That's Not Her Style gut rockig an. Nach einem bluesigen Beginn mit schönen Harp- und Slidegitarrensounds erhält der Song einen guten Drive, dazu shoutet Joel hart. We Didn't Start the Fire beginnt zwar etwas verspielt, allerdings ist auch hier nach ein paar Sekunden die Marschrichtung klar - grooviger und treibender Rock. The Downeaster 'Alexa' schaltet dann einen Gang zurück. Der Song ist eine schöne Singer Songwriterballade mit folkigen Elementen. Ganz lustig ist die gepresste Kopfstimme, die Joel ab und zu einsetzen muss. I Go to Extremes legt wieder zu. Im Prinzip handelt es sich um eine Mainstream Rocknummer - aber das klingt besser als der typische Mainstream.

Shameless ist eigentlich die erste richtige Ballade des Albums - und eine schöne dazu. Storm Front gehört wieder ins Rocklager. Dazu gibt es gut passende R&B Sounds. Mit Leningrad legt Joel einen Song nach, der auch klassische Fans begeistern sollte. Eine klassische Ballade mit ergreifenden Parts. State of Grace klingt mit einem Mix aus klassischen Joel-Sounds und Rocksounds interessant. When in Rome klingt ganz lustig, stilistisch knüpft Joel an den R&B an. And So It Goes beschließt das Album ruhig, sehr ruhig. Ein fast schon genialer Schlusspunkt und ein Kontrapunkt zu den vielen harten Sounds.

Fazit Mit Storm Front legt Joel ein sehr rockiges Album vor. Abgesehen von den Balladen Shameless, Leningrad und And So It Goes geht für Joel Verhältnisse ganz schön die Post ab. Aber sie geht gut ab, die Post. Joel kann in jeder Stilistik überzeugen. Storm Front ist, aus meiner Sich, das bislang beste Joel Album - auch wenn es nicht sehr viel vom klassischen Joel hat.

Trackliste

  1. That's Not Her Style - 5:10
  2. We Didn't Start the Fire - 4:50
  3. The Downeaster 'Alexa' - 3:44
  4. I Go to Extremes - 4:23
  5. Shameless - 4:26
  6. Storm Front - 5:17
  7. Leningrad - 4:06
  8. State of Grace - 4:30
  9. When in Rome - 4:44
  10. And So It Goes - 3:38

Rezensent: MP

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