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Albumbesprechung Black Crowes - The Southern Harmony And Musical Companion

Interpret: The Black Crowes

Titel: The Southern Harmony And Musical Companion

Erscheinungsjahr: 1992

Genre: Rock, Southern-Rock

Bewertung: Wertung: 8 von 10 Sternen

(8/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

The Southern Harmony And Musical Companion ist das zweite Album der US-Band The Black Crowes. Das Album erschien im Jahr 1992. Mit dem Debütalbum war die Band zwar schon recht erfolgreich und erhielt vierfach Platin. Dieses zweite Album erreichte sogar Rang 1 in den USA und Rang 2 in Großbritannien. Interessanterweise liegen die Verkaufszahlen in den USA, trotz besserer Platzierung, unter denen des Debüts. So What. Die Fans waren zufrieden und die Kritiker auch. Auch in Deutschland konnte die Band erste Erfolge feiern.

Man fragt sich, ob man für ein Album einen derart langen Titel wählen muss. In dem Fall ist es eigentlich egal wie das Album heißt, denn dieses Album der Black Crowes ist so gut, dass sie es auch noch länger hätten titulieren dürfen. Die Black Crowes gibt/gab es seit 1988. Musikalisches Backbone der Band sind die Brüder Chris und Rich Robinson aus Atlanta. Die Band macht reinrassige Retromusik und schöpft aus vielen musikalischen Quellen. Das kam nicht bei jedem Kritiker gut an, dafür aber bei den Fans.

1992 waren Lynyrd Skynyrd auch unterwegs, aber mit den Black Crowes in der Form konnten sie nicht mithalten. Chris Robinson singt sich die Seele aus dem Leib. Das klingt richtig dreckig und nicht von dieser Welt. Die Band bietet ihm ein prima Fundament. Die Jungs spielen aus dem Bauch heraus - die Gitarren klingen nicht immer perfekt, aber immer erdig und gut. Was beim Hörer ankommt, ist eine grundehrliche Mischung an Songs, die als Endprodukt erdigen Southern-Rock darstellen. Ich gebe den Kritikern der Band in einem Punkt recht: die Black Crowes bedienen sich im Rockmusik Fundus der siebziger Jahre. Aber selten habe ich das von einer Band so gut gehört. Dabei würden alleine die glänzenden Hitsingles Remedy, Sting me, Thorn In My Pride und Hotel Illness reichen, um zu überzeugen. Aber auch die restlichen Songs sind allesamt hörenswert und extrem unterhaltsam.

Fazit The Southern Harmony And Musical Companion fühlt sich an wie ein getunter Hot Rod, der den Fan einfach mitreisst. Für alle Fans handgemachter Rockmusik ist The Southern Harmony And Musical Companion eine Empfehlung.

Trackliste

  1. Sting Me 4:39
  2. Remedy 5:22
  3. Thorn in My Pride 6:03
  4. Bad Luck Blue Eyes Goodbye 6:28
  5. Sometimes Salvation 4:44
  6. Hotel Illness 3:59
  7. Black Moon Creeping 4:54
  8. No Speak No Slave 4:01
  9. My Morning Song 6:15
  10. Time Will Tell (Bob Marley) 4:08

Bonus tracks

  • Sting Me (Slow) 5:48
  • 99 lbs. (Don Bryant) 4:18

Japan bonus track

  • Shake 'Em on Down Live

alle Songs Chris und Rich Robinson, sofern nicht anders notiert

Rezensent: MP