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KurzInfo und Diskographie: Bryan Adams

Bryan Adams stammt aus Kingston, Ontario in Kanada und wurde dort 1959 geboren. Adams wurde zunächst als Gitarrist und Sänger bekannt, der sich zu Beginn seiner Karriere stilistisch im härteren Gitarrenrock und später im Mainstream-Pop bewegte. Außerdem konnte sich Adams einen guten Namen als Photograph machen.

Bryan Adams warf mit 15 Jahren die Schule, um sich ganz auf die Musik zu konzentrieren. Von 1975 bis 1978 war er Sänger der Band Sweeny Todd, mit der er erste Alben veröffentlichte. Nach diesem wenig erfolgreichen Kapitel begann Adams, Songs für andere Künstler zu schreiben und legte im Jahr 1980 das erste Soloalbum Bryan Adams vor. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, ähnlich erging es Adams mit seinem zweiten Album You Want It You Got It. Immerhin gelangte dieses Album auf die hinteren Ränge der US-Charts. Adams empfahl sich dadurch als Support-Act für bekannte Bands, was ihn in den USA etwas bekannter machte. Schon das nächste Album Cuts Like A Knife schaffte es in Kanada und den USA in die Top 10, die Singles Straight From The Heart und Cuts Like A Knife liefen ordentlich. Cuts Like A Knife bedeutete im Prinzip den Durchbruch, aber auch einen gewissen Bruch im Stil von Adams. Der näherte sich auf Reckless musikalisch dem Mainstream-Rock. Damit konnte Adams in der Besuchergunst zulegen, die Singles Run To You, Heaven, Somebody, Summer Of 69 und It's Only Love konnten sich sehr gut platzieren. Adams begeisterte zu der Zeit zwar noch mit schönem Gitarrenrock, aber Songs wie Heaven deuteten den zukünftigen Kurs überdeutlich an.

Mit dieser Wende verlor Adams zunächst mehr alte Fans als er neue Fans dazugewinnen konnte. Zumindest war das Album Into The Fire nicht ganz so erfolgreich. Adams zog sich für vier Jahre zurück und kam mit Waking Up The Neighbours zurück. Mit diesem Album traf er den berühmten Nagel auf den Kopf. Auch wenn viele alte Fans mit der Musik nicht mehr so gut zurechtkamen, so fand Adams hier genau die Rezeptur, um sich ein neues Publikum zu erschließen. Das Album erreichte praktisch weltweit die Spitzenplätze der Charts, interessanterweise reichte es in den USA aber nur zu einem etwas enttäuschenden Rang 6 der Charts. Adams war mit dem Album und dem Megaerfolg von Everything I Do zu einem Künstler mit Schmuserockfaktor mutiert. Adams ließ sich für die Produktion des nächsten Albums 18 Til I Die wieder vier Jahre Zeit. Während er seinen Status in Europa festigen konnte, rutschte er in der Gunst der US-Hörer weiter ab. Mit den Alben On A Day Like Today und Room Service hielt der Abwärtstrend weiter an, auch wenn Adams vor allem in Europa weiterhin ordentliche Chartplatzierungen erreichen konnte. In dieser Zeit hatte sich Adams aber auch immer wieder bewusst vom aktiven Musikerleben zurückgezogen und machte sich einen guten Namen als Fotograf. Anfang 2008 erschien das Album 11. Das Album war sowohl in Europa als auch in den USA einigermaßen erfolgreich, von Kritikern wurde es jedoch selten mit Bestnoten bewertet. Seine musikalischen Aktivitäten hält Adams seither weiterhin eher auf Sparflamme, er fällt in erster Linie durch sein soziales Engagement und vor allem durch seine Fotografien auf (im Jahr 2013 mit einer kritischen Ausstellung zum Thema Krieg). Im Jahr 2014 legte er mit Tracks Of My Years ein persönliches Album vor, auf dem er für sein Leben wichtige Songs mit diversen Künstlern neu interpretierte.

 

 

Diskographie Auszug

  • 1980 Bryan Adams
  • 1981 You Want It You Got It
  • 1983 Cuts Like A Knife
  • 1984 Reckless
  • 1987 Into The Fire
  • 1991 Waking Up the Neighbours
  • 1993 So Far So Good (Compilation)
  • 1995 Live, Live, Live
  • 1996 18 Til I Die
  • 1997 MTV Unplugged (Live)
  • 1998 On A Day Like Today
  • 2004 Room Service
  • 2008 11
  • 2014 Tracks Of My Years