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Info und Diskographie Coldplay

Coldplay ist eine Band aus Großbritannien. Die Band kann man schon jetzt zu den erfolgreichsten Bands des 21. Jahrhunderts zählen, spätestens seit 2000 werden alle Alben der Band in aller Regel zu den stärksten Werken der jeweiligen Jahrgänge gezählt. Kritiker scheinen einen Narren an dieser Band gefressen zu haben, zugleich stimmt aber auch der Zuspruch der Hörer, Coldplay verkauft soviele Alben wie kaum eine andere Band.

Coldplay entstand um 1996 in London. Gründungsmitglieder waren Studenten des University College, die aus verschiedenen Teilen Großbritanniens kamen. Chris Martin (Voc, Git, Piano) kommt aus der englischen Grafschaft Devon, Johnny Buckland (git) stammt aus Wales, Guy Berryman (bass) stammt aus Schottland und Drummer Will Champion kommt aus Southampton. Die Band versuchte sich anfangs in Folksongs und trat im Jahr 1998 zum ersten mal auf. Kurz später wurde eine limitierte erste EP herausgebracht. Schon mit der zweiten EP Brothers & Sisters schaffte die Band den Einzug in die Top 100 in England. Die dritte EP Blue Room erschien auch 1999 und wurde von Kritikern über den grünen Klee gelobt.

Das Debütalbum Parachutes kam dann im Jahr 2000 heraus und bedeutete praktisch weltweit den Durchbruch für Coldplay. Die ausgekoppelten Songs Shiver, Yellow und Trouble wurden Hits. Die Musikpresse überschlug sich größtenteils mit sehr guten bis hervorragenden Kritiken, auch wenn einige Kritiker nichts besonderes an der Musik fanden. Coldplay erhielten für das Album etliche Preise, u. a. gab es 2002 einen Grammy als bestes Alternative Album. Nach einer weiteren EP im Jahr 2001 folgte dann im Jahr 2002 das nächste Album A Rush Of Blood To The Head. Der Song Clocks wurde ein überragender Erfolg. Das Album lief wieder hervorragend, Kritiker beurteilten es in der Regel noch besser als das Debütalbum. Coldplay erhielt für ihr gerade mal zweites Album eine Brit Award und nicht weniger als drei Grammys.

Nach dem Album wurde es ruhiger um die Band, zumindest musikalisch. Sänger Martin sorgte außerhalb des Musikbiz eher durch seine Heirat mit der Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow. Die Fans mussten bis 2005 auf das nächste Coldplay Album warten. Mit dem Album X & Y erfüllten Coldplay die Erwartungen von Fans und Kritikern mehr oder weniger. Wieder wurde das Album ein Reisenerfolg, der Song Speed Of Sound war ein Riesenhit. Wie gewohnt war dieses Album eines der bestverkauften des Jahres 2005, es tauchte in den meisten Listings weit oben auf und erreichte praktisch auf jedem wichtigen Musikmarkt Rang 1 der Charts.

Danach mussten die Fans erneut lange auf ein Lebenszeichen der Band warten. Man munkelte sogar, dass die Band erst im Jahr 2010 ein neues Album herausbringen wolle. Dem widersprach die Band jedoch schnell auf ihrer Website. In engem Kontakt mit den Fans wurde dann bis 2008 an dem neuen Album Viva la Vida or Death and All His Friends gewerkelt. Das Album kam im Spätjahr 2008 heraus und es entwickelte sich, wie kaum anders zu erwarten, wieder zu einem Riesenerfolg. Wieder waren die Kritiker begeistert, wieder schaffte es das Album in wichtigen Polls nach ganz oben. Wieder war das Album das bestverkaufte Album des Jahres. Und erneut gab es im Jahr 2009 einen Grammy für das Album. Coldplay haben, so sieht es aus, den Bogen raus. Mit ihrer Mischung aus Brit-Pop und Alternative-Rock schafft es die Band immer wieder, die Fans und auch die Kritiker zu begeistern. Das funktionierte auch 2011 mit dem Album Mylo Xyloto mühelos.

 

Diskographie (Auszug)

  • 1998: Ode to Deodorant (Demo)
  • 1998: Safety (EP)
  • 1999: Brothers & Sisters (EP)
  • 1999: Blue Room (EP)
  • 2000: Parachutes
  • 2001: Norwegian Live (EP)
  • 2001: Mince Spies (EP)
  • 2001: Trouble (EP)
  • 2002: A Rush of Blood to the Head
  • 2003: Live 2003(Live-Album)
  • 2003: Clocks (EP)
  • 2003: God Put A Smile On Your Face (EP)
  • 2005: X&Y
  • 2006: Clocks feat. Buena Vista Social Club
  • 2008: Violet Hill / A Spell a Rebel Yell (7-Zoll Vinyl)
  • 2008: Death Will Never Conquer (mp3 Single)
  • 2008: Viva la Vida or Death and All His Friends
  • 2008: Prospekt's March(EP-Album)
  • 2009: Left Right Left Right Left (Live, als CD und mp3 Album)
  • 2011: Mylo Xyloto
  • 2014: Ghost Stories
  • 2015: A Head Full Of Dreams

 

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