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Info und Diskographie Mattias IA Eklundh

Mattias Ia Eklundh ist ein schwedischer Gitarrist, der 1969 in Göteborg geboren wurde. Mattias begann im Alter von sechs Jahre mit dem Schlagzeug. Zum Schlagzeug kam Mattias nach eigenen Angaben über das Kiss Album Destroyer. Mattias berichtet von einem weiteren Schlüsselerlebnis, als er 11 Jahre alt war. Damals kam er mit der Musik Frank Zappas in Berührung und ist seither ein glühender Bewunderer von Zappa.

Mit 13 Jahren kam Mattias zur Gitarre. Er übte als Autodidakt wie besessen (ähnliches hörte man immer wieder von Steve Vai). Seine erste Band hieß Frozen Eyes, mit der er 1988 das Debütalbum Frozen Eyes herausbrachte. Danach zog es ihn zur dänischen Band Fate. Mit Fate spielte er 1991 das Album Scratch 'n Sniff ein. Fate waren in Japan recht erfolgreich, dort wurde Eklundh schon bald als einer der besten Gitarristen der 1990er gehandelt. Eklundh war das große Medieninteresse aber zu viel. Er verließ Fate und ging zurück nach Schweden.

In Schweden gründete er 1992 mit den ehemaligen Frozen Eyes Kollegen Joakim Sjöberg (Schlagzeug) und Christian Grönlund (Bass) die Band Freak Kitchen. Mit Freak Kitchen spielt Eklundh seit 1994 immer wieder neue Alben ein.

Eklundh Solo - Freak Guitar

Neben der Arbeit bei Freak Kitchen und diversen Gastauftritten bei anderen Künstlern und Projekten konzentriert sich Eklundh auf seine Soloaktivitäten unter dem Titel Freak Guitar. 1995 erschien das Lehrvideo Freak Guitar Vol. 1. 1996 nahm er als Mr. Libido das Album Sensually Primitive auf. Steve Vai wurde auf Mattias aufmerksam und nahm in bei Favored Nations unter Vertrag. 1999 folgte das erfolgreiche Album Freak Guitar, dem 2005 Freak Guitar: The Road Less Travelled folgte. Über seine Website Freak Guitar bietet Eklundh interessierten Gitarristen, wenn er Zeit hat, privaten Unterricht. Außerdem veranstaltet er immer wieder Freak Guitar Camps.

Spätestens seit dem 1999er Album Freak Guitar konnte sich Eklundh einen guten Ruf in der Gitarrenwelt erspielen. Bemerkenswert an Eklundh ist, dass er relativ wenige Effekte benutzt. Typisch ist das Spiel auf einer normalen E-Gitarre (Caparison oder Yamaha) und normalen Amps (in der Regel von Laney). Was von vielen als Whammy Pedal Effekte vermutet wird, spielt Eklundh normalerweise nur mit Gitarre unter Nutzung diverser Spieltechniken und des Tremoloarms ein. Somit könnte man sagen, dass er die Spielweise von Steve Vai auf ein neues Level gebracht hat. Mit seiner individuellen Spielweise gehört Eklundh zu den interessantesten modernen Rockgitarristen.

Diskographie (Auszug)

Solo

  • Mr Libido - Sensually Primitive (1996)
  • Freak Guitar (1999)
  • Freak Guitar: The Road Less Traveled (2005)
  • Freak Guitar: The Smorgasbord (2013)

Mit Freak Kitchen

  • Appetizer (1994)
  • Raw (1994)
  • Swedish Hard Rock and Heavy Metal 1970-1996 (Sampler, 1996)
  • Spanking Hour (1996)
  • Junk Tooth (EP, 1997)
  • Freak Kitchen (1998)
  • Dead Soul Men (2000)
  • Move (2002)
  • Lost in Bordeaux (Promo Single, 2002)
  • Swedish Hard Rock & Heavy Metal (Bonus CD 2002)
  • Nobody's Laughing (DVD Single, 2002)
  • Organic (2005)
  • Land of the Freaks (2009)

Lehrvideos

  • Freak Guitar Vol 1 (1995)
  • Hyper Freak Exercise (1999) (CD)
  • Hyper Freak Exercise DVD (2001)
  • Super Virtuosity DVD (2004)

Sonstige Alben mit Eklundh

  • Frozen Eyes - The Metal Collection III (1987)
  • Frozen Eyes - Frozen Eyes (1988)
  • Fate - Scratch 'n' Sniff (1990)
  • Road Ratt - Road Ratt (1992)
  • Is this tough or what? - Compilation (1992)
  • Pagan - The Weight (1993)
  • Triple & Touch - T & T (1993)
  • Tornado Soup - Tornado Soup (1994)
  • Hans Lindell - En del av bilden (1996)
  • Sven Olander - Air Blue (1997)
  • Locomotive Breath (1997)
  • Evergrey - The Dark Discovery (1998)
  • Soilwork - Steelbath Suicide (1998)
  • Soilwork - The Chainheart Machine (1999)
  • Guitar Oddysey - A tribute to Yngwie Malmsteen (1999)
  • Soilwork - A Predator's Portrait (2001)
  • Warmth in the Wilderness - A tribute to Jason Becker (2001)
  • Bumblefoot - 9.11 (2001)
  • Mister Kite - All In Time (2002)
  • Locomotive Breath - Heavy Machinery (2002)
  • Soilwork - Natural Born Chaos (2002) song - No More Angels
  • Johan Randen - Lead Guitar (2002)
  • Audiovision - The Calling (2005)
  • United - DVD (2005)
  • Petrus - Come What Might (2005)
  • Martin Motnik with Gregg Bissonette - Bass Invader (2005)
  • Art Metal - Art Metal (2007)
  • Destrage - Jade's Place (2010)