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Info und Diskographie: Ozzy Osbourne

Ozzy Osbourne ist ein Sänger, der am 03.12.1948 als John Michael Osbourne in Aston, Birmingham in England geboren wurde. Osbourne wurde ursprünglich als Sänger der Heavy Metal Legende Black Sabbath bekannt und konnte später eine recht erfolgreiche Solokarriere nachlegen.

Osbourne war wohl ein eher mäßiger Schüler, der angeblich unter einer Dyslexie litt. Er ging mit 15 von der Schule und arbeitete als Gelegenheitsarbeiter in verschiedenen Jobs. Glücklicherweise holte ihn Tony Iommi aus diesen Jobs heraus, als er für ein Musikprojekt einen Sänger suchte. Nach einer Audition war alles klar, Osbourne war mit dabei und Black Sabbath war geboren.

Die Band konnte sich schnell einen recht guten Ruf erspielen und war spätestens mit dem Gassenhauer Paranoid zu Superstars und Vorreitern des Doom Metal geworden. Osbourne blieb bis 1978 bei der Band und ging dann (oder wurde gegangen, das ist nicht ganz klar). Er konzentrierte sich schnell auf eine Solokarriere.

Die ließ sich eigentlich ganz gut an. Schnell war die Band Blizzard Of Ozz gebildet, u. a. mit Lee Kerslake, Bob Daisley und dem legendären Randy Rhoads an der Gitarre. Rhoads und Daisley schrieben den Großteil der Songs für das Album Blizzard of Ozz, mit dem sie einen Meilenstein des modernen Heavy Metal vorlegten. Fast genauso gut lief das Folgealbum Diary Of A Madman. Nach den Aufnahmen zu diesem Album verunglückte Rhoads tödlich. Osbourne war zwar geschockt, er setzte aber seine Karriere fort.

Gitarristen sollten auch zukünftig eine zentrale Rolle bei Ozzy spielen, immerhin setzte er in der Folge etliche namhafte Gitarristen ein. Allerdings hielt es diese nicht immer sehr lange. Über einen nennenswert langen Zeitraum dabeiwaren neben Jake E. Lee und Joe Holmes vor allerm Zakk Wylde, den man durchaus als den Stammgitarristen nach Randy Rhoads bezeichnen könnte. Immerhin bediente er die Gitarre von 1987 - 1992, 1995, 1998, 2002 - 2004 und von 2006 bis 2009. Nachdem Ozzy allerdings bemängelte, seine Songs klängen mittlerweile zu sehr nach Zakk Wyldes Black Label Society, trennte er sich von Wylde. Für ihn kam Gus G.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Ozzy Osbourne zu den wichtigsten Heavy-Metal Sängern gezählt werden muss. Er ist technisch in keiner Weise versiert, aber er hat seinen eigenen Stil und einen Stimme mit hohem Wiedererkennungswert. Ozzy war auch immer für Skandale gut, was in dem Genre durchaus positiv wirkt. Seine Bühnenshows waren immer wieder bemerkenswert und mit seinen Texten schockierte er das eine oder andere mal. Von sich reden machte Ozzy nebst Familie, als die Familie Osbourne in einer Reality Show auf MTV von 2002 bis 2005 Einblicke in ihr Familienleben gewährte. Ozzy blieb dadurch im Gespräch und konnte auch qualitativ weniger gute Alben ordentlich verkaufen. Insgesamt hat Ozzy zu der Zeit aber wohl seinen Zenit schon überschritten. Schon während der Aufnahmen zur Osbourne Show für MTV zeigte sich, dass Osbourne nicht immer auf der Höhe des Geschehens war. Tatsächlich scheint sich schon damals eine Verlaufsform der Alzheimer Krankheit gezeigt zu haben. Im Jahr 2008 kündigte er dann seinen musikalischen Ruhestand an, was ihm und allen anderen sicherlich vergönnt gewesen wäre. Aber er ist eben unverwüstlich, der gute Ozzy. Und so erfreute er die Rockwelt auch im Jahr 2010 wieder mit einem durchaus gelungenen Album, Scream und für Freunde der alten Sabbath schlug 2013 das Album 13 von Black Sabbath mit Ozzy wie eine Bombe ein.

 

Diskographie (Auszug)

Solo Studioalben

Solo Livealben

  • 1987 Tribute
  • 1993 Live & Loud
  • 2002 Live at Budokan

Compilations

  • 1989 Best of Ozz
  • 1990 Ten Commandments
  • 1997 The Ozzman Cometh
  • 2003 The Essential Ozzy Osbourne
  • 2005 Prince of Darkness

Videoalben

  • 1982 Speak of the Devil
  • 1984 Bark at the Moon
  • 1986 The Ultimate Ozzy
  • 1989 Wicked Videos
  • 1991 Don't Blame Me
  • 1992 Live & Loud
  • 1997 Ozzy Goes to Hollywood
  • 2002 Live at Budokan

mit Black Sabbath

  • 1970: Black Sabbath
  • 1970: Paranoid
  • 1971: Master of Reality
  • 1972: Black Sabbath, Vol. 4
  • 1973: Sabbath Bloody Sabbath
  • 1975: Sabotage
  • 1976: Technical Ecstasy
  • 1976: We Sold Our Soul for Rock 'n' Roll
  • 1978: Never Say Die!
  • 1998: Reunion
  • 2002: Past Lives
  • 2013: 13