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Info und Diskographie Spock's Beard

Spock's Beard ist eine Band, welche man dem so genannten Retro-Prog zuordnet. D. h. die Band spielt ganz im Geist klassischer Prog-Rock Bands.

Spock's Beard wurde 1992 in Los Angeles von den Brüdern Neal und Alan Morse gegründet. Mit Nick D'Virgilio und Dave Meros komplettierte man die Band und nahm 1995 das vielbeachtete Debütalbum The Light auf. Spock's Beard stützte sich dabei vor allem auf die klassischen Prog-Bands, ergänzte das ganze mit modernen Genesis Sounds und etwas Härte im Stil von Dream Theater und legte immer großen Wert auf ausgefeilte Vokalarrangements. In der Folge brachte die Band weitere Alben heraus, die allesamt dem Geist des klassischen Prog folgten und von Fans und Kritikern ganz gut aufgenommen wurden.

Große Anerkennung fand vor allem das Konzeptalbum Snow. Die Story um einen Menschen, der auf der Suche nach dem Seelenheil ist und auf dem Weg fällt, die Richtung verliert und schließlich errettet wird, trägt nach Ansicht von Fachleuten in starkem Maß die Handschrift von Neal Morse und wird nicht selten als autobiografisch bewertet. Tatsächlich äußerte sich Morse just zu der Zeit immer wieder offiziell zu seinem christlichen Glauben und er verließ die Band schließlich zum Bedauern der Fans nach dem Album.

Das erste Album ohne Neal war Feel Euphoria, das deutlich härter und etwas experimenteller ausfiel. Alan Morse's Gitarrenspiel war auf dem Album präsenter als zuvor, allerdings wurde das Fehlen seines Bruders allgemein negativ bewertet. Octane wurde von Fans besser aufgenommen, da die Band sich stärker an alten Aufnahmen und Sounds zu orientieren schien. Ähnlich gestrickt war das 2006er Album Spock's Beard. Die Band konnte auch mit den folgenden Alben X und vor allem Brief Nocturnes And Dreamless Sleep Classic-Rock Fans überzeugen.

 

Diskographie (Auszug)

  • The Light (1995)
  • Beware of Darkness (1996)
  • The Kindness of Strangers (1998)
  • Day for Night (1999)
  • V (2000)
  • Snow (2002)
  • Feel Euphoria (2003)
  • Octane (2005)
  • Spock's Beard (2006)
  • X (2010)
  • Brief Nocturnes And Dreamless Sleep (2013)