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Info und Diskographie Steve Vai

Steve Vai zählt zu den wichtigen modernen Rockgitarristen. Vai wurde 1960 in Long Island, USA geboren. Im Alter von 13 Jahren erhielt Vai Unterricht bei Joe Satriani. Der bildet mit Vai heute praktisch die Spitze der modernen Rockgitarrenwelt. Mit 18 Jahren besuchte Vai die Berklee School Of Music. Er beschäftigte sich in der Zeit intensiv mit dem Instrument und sehr intensiv mit der Musik von Frank Zappa.

Irgendwann wurde Vai bei seinem Idol Zappa vorstellig, und fragte, ob er bei Zappa mitspielen könne. Über dieses Vorhaben gibt es einige unterschiedliche Geschichten. Angeblich soll sich Zappa einen Spaß gemacht haben und die Aufnahme zur Band davon abhängig gemacht zu haben, dass Vai Zappas Werke ausnotieren solle. Da hatte er nicht mit dem fast schon besessenen Vai gerechnet. Der hatte aufgrund seiner Ausbildung in Berklee kaum Probleme mit der Aufgabe. Kurz später stand Vai wieder auf der Matte und hatte alle Songs von Zappa transkribiert. Der Meister hatte nun keine andere Wahl mehr und musste Vai aufnehmen. Eine harte Schule für Steve Vai, denn Zappa war bekannt für seine direkte und manchmal harte Art. Einer seiner berühmten Sätze gegenüber Vai: "deine Gitarre klingt wie ein Wurstbrötchen". Ob das nun alles so war oder nicht, Vai spielte einige Jahre an Zappas Seite und sein Spiel wurde ohne Zweifel durch Zappa geprägt.

1984 ging Steve Vai zur Heavy Band Alcatrazz um stilistisch ganz anderes Terrain zu betreten. Vai zeigte, dass er auch als Metal-Gitarrist eine mehr als gute Figur machen kann. Danach wurde Ex-Van Halen Shouter David Lee Roth auf ihn aufmerksam und engagierte Zappa als musikalischen Leiter seiner Soloband. Für Vai bedeutete das den Durchbruch, die Arbeit auf Roths ersten Soloalben machen ihn schlagartig einem breiten Publikum bekannt. Ein kurzes Gastspiel bei Whitesnake ist da eigentlich kaum erwähnenswert, Vai vertrat in der Phase nur den erkrankten Adrian Vandenberg. Wichtiger waren danach die Soloambitionen von Vai. Der nahm schon 1984 mit Flexable und Flex-Able Leftovers die ersten Alben auf. Aber erst mit dem 1990er Album Passion and Warfare erspielte sich Vai den Durchbruch als Solokünstler. In der Gitarristenszene ist Vai seither eine lebende Legende. Vai veröffentlich immer wieder neue Soloalben, die sich allerdings dem Mainstream Geschmack mehr und mehr entzogen. Sehr populär waren die G 3 Gitarrengipfel von Vais früherem Lehrer Joe Satriani, an denen Vai zu Beginn in der Regel beteiligt war. Im Jahr 2000 gründete Vai das Label Favored Nations, auf dem Vai vor allem gute und außergewöhnliche Gitarristen fördert und auch seine eigenen Alben herausbringt.

 

Diskographie (Auszug)

Soloalben

  • Flex-Able (1984)
  • Flex-Able Leftovers (1984)
  • Passion and Warfare (1990)
  • Sex & Religion (1993)
  • Alien Love Secrets (1995)
  • Fire Garden (1996)
  • Flex-Able Leftovers (Rerelease, 1998)
  • The Ultra Zone (1999)
  • The 7th Song – Enchanting Guitar Melodies – Archives Vol. 1 (2000)
  • Alive in an Ultra World (2001)
  • The Elusive Light and Sound Vol. 1 (1972-2002)
  • FZ Original Recordings; Steve Vai Archives, Vol. 2 (2001)
  • Mystery Tracks – Archives Vol. 3 (2003)
  • Various Artists – Archives Vol. 4 (2003)
  • The Infinite Steve Vai – An Anthology (2003)
  • Live in London (2004)
  • Real Illusions: Reflections (2005)
  • Sound Theories I+II (2007)
  • Where the Wild Things Are (2009)
  • Where The Other Wild Things Are (2010)
  • The Story Of Light (2012)

Mit G3

  • G3 Live (1997) – Mitschnitt von der ersten G3-Tournee, auf der sich Vai die Bühne mit Eric Johnson und Joe Satriani teilte.
  • G3 Live in Denver (2004) – mit Joe Satriani und Yngwie Malmsteen
  • G3 Live from Tokyo (2005) – mit Joe Satriani und Dream-Theater-Gitarrist John Petrucci

Mit Frank Zappa

  • Tinsel Town Rebellion (1981)
  • Shut Up ’N’ Play Yer Guitar (1981)
  • You Are What You Is (1981)
  • Ship Arriving Too Late To Save A Drowning Witch (1982)
  • The Man From Utopia (1983)
  • Them Or Us (1984)
  • Thing-Fish (1984)
  • Frank Zappa Meets The Mothers Of Prevention (1985)
  • Jazz From Hell (1987)
  • Guitar (1988)
  • You Can’t Do That On Stage Anymore Vol. 1 (1988)
  • You Can’t Do That On Stage Anymore Vol. 3 (1989)
  • You Can’t Do That On Stage Anymore Vol. 4 (1991)
  • You Can’t Do That On Stage Anymore Vol. 5 (1992)
  • You Can’t Do That On Stage Anymore Vol. 6 (1992)
  • Have I Offended Someone? (1997)

Mit anderen

  • Alcatrazz - Disturbing the Peace (1985)
  • David Lee Roth - Eat ’Em and Smile (1986)
  • David Lee Roth - Skyscraper (1988)
  • Whitesnake - Slip Of The Tongue (1989)
  • Eros Ramazzotti - Dove c’e’musica (2007)

In Filmen

  • Crossroads (1986)
  • Bill & Ted’s Bogus Journey (1991)