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Info und Diskographie: Andreas Vollenweider

Andreas Vollenweider ist ein Musiker aus der Schweiz. Er wurde dort am 01.10.1953 geboren. Vollenweider machte sich ab den 1980ern durch seine meist instrumentale Musik mit dem zentralen Instrument Harfe weltweit einen guten Namen.

Musikalisch ist Vollenweider nicht eindeutig festzulegen - da fallen Begriffe wie New Age, Jazz Fusion, Klassik oder auch Weltmusik. Neben der Harfe spielt Vollenweider auch Piano und Gitarre sowie einige Blasinstrumente. Mit seiner Musik wurde Vollenweider weltweit bekannt. Er schaffte es einige Male in die US-BillboardCharts. In Deutschland hatte er seine größten Erfolge mit den Alben der 1980er, vor allem Behind the Gardens, Caverna Magica, White Winds (Seeker's Journey), Down to the Moon oder Dancing with the Lion .

Zunächst machte sich Vollenweider einen guten Namen als Komponist für TV, Theater und Kinofilme. Danach folgten Gedichtvertonungen und im Jahr 1979 das erste Album. Schon hier stellte er im Prinzip den typischen Vollenweider-Sound vor.

So richtig durchstarten konnte er erst im Jahr 1981. Einem Auftritt beim Montreux Jazz Festival folgte das erfolgreiche Album Behind the Gardens - Behind the Wall - Under the Tree. Die folgenden Alben waren allesamt recht erfolgreich. 1984 ging es mit dem Album White Winds sogar in die Top 100 der US-Charts. Das Album Down To The Moon war ähnlich und erfolgreich erhielt sogar einen Grammy.

Ab 1988 versuchte Vollenweider sein Konzept auszuweiten. Chartmaßig lief es neben der Schweiz bis 1991 auch in Deutschland und den USA nicht schlecht, allerdings konnten sich seine Alben danach fast nur noch in der Schweiz ordentlich platzieren, seltener in Deutschland oder z. B. in den Niederlanden.

Dennoch machte Vollenweider auch außerhalb seines Heimatlandes immer wieder von sich reden. Große Aufmerksamkeit erhielt sein 1992er Konzert auf dem Roten Platz zugunsten der Kinder von Tschernobyl. Er erhielt daraufhin den World Musik Award. 1993 begann die Produktion von Eolian Minstrel, wo er zum ersten Mal kompaktere Songs vorstellte. Mit dabei war zum Beispiel die US-amerikanische Sängerin Carly Simon. Ab 2000 versuchte sich Vollenweider verstärkt im weltmusikalischen Bereich. Er lud dazu immer wieder Künstler aus unterschiedlichsten Kulturkreisen ein. In den folgenden Jahren gab es immer wieder interessante Liveauftritte mit überraschenden Kollaboration (relativ häufig mit Carly Simon). 2007 konnte Vollenweiter für The Magical Journeys seine immerhin dritte Grammy Nominierung verbuchen. Im Jahr 2009 veröffentlichte Vollenweider das Album Air, auf dem er z. B. mit Xavier Naidoo zusammenarbeitete.

 

Diskographie (Auszug)

Studio

  • 1976 Vollenweider, Bardet, Valentini: Heinrich Heine - ein neues Lied
  • 1976 Vollenweider, Bardet, Valentini: François Villon
  • 1977 Vollenweider, Bardet, Valentini: Heinrich Heine - Ich kann nicht mehr die Augen schliessen
  • 1979 Eine Art Suite in XIII Teilen (nur Schweiz)
  • 1981 Behind the Gardens
  • 1983 Caverna Magica
  • 1984 White Winds (Seeker's Journey)
  • 1986 Down to the Moon
  • 1989 Dancing with the Lion
  • 1990 Traumgarten
  • 1991 Book of Roses
  • 1993 Eolian Minstrel
  • 1997 Kryptos
  • 1999 Cosmopoly
  • 2004 Vox
  • 2006 Midnight Clear,
  • 2009 Air

Live

  • 1994 Andreas Vollenweider and Friends: Live 1982-1994
  • 2007 Andreas Vollenweider and Friends: 25 years live, 1982-2007

Compilations

  • 1990 Trilogy
  • 2000 The Essential
  • 2000 Moon Dance - Best (1981-96)
  • 2005 Magic Harp (Best Of, nur USA/Canada)
  • 2005 The Storyteller (Best Of, nicht in USA/Kanada)
  • 2006 The Magical Journeys Of Andreas Vollenweider Doppel-DVD