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Albumbesprechung Christopher Cross - Cristopher Cross

Interpret: Christopher Cross

Titel: Christopher Cross

Erscheinungsjahr: 1979

Genre: Westcoast-Rock, Soft-Rock

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen

(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Christopher Cross ist das selbstbetitelte Debütalbum des Musikers Christopher Cross. Das Album erschien im Jahr 1979 und bedeutete für Cross gleich den Durchbruch als Solokünstler. Das Album erreichte Rang 6 der US-Charts. Der Song Ride Like The Wind wurde erfolgreich ausgekoppelt und erreichte Rang 2 der US-Billboard Charts, besser lief danach das Release des Songs Sailing, welcher Rang 1 der US-Charts erreichte. Für das Album gab es im Jahr 1980 sogar einen Grammy als Album Of The Year. Heute wird das Debütalbum von Cross als eines der wichtigen und typischen Alben des damals beliebten AOR/Soft-Rock gehandelt. Aus dem Grund wird es auch häufig zu den Meilensteinen des Rock gezählt.

Christopher Cross ist Texaner. Er begann in einer Hard-Rock Coverband. 1978 konnte Cross einen Plattenvertrag bekommen und veröffentlichte dann 1979 sein Solo-Debüt. Obwohl er mit diesem Album einen überragenden Erfolg verzeichnen konnte, dürfte sein größter Erfolg der Movie-Soundtrack zum Film "Arthur- kein Kind von Traurigkeit" gewesen sein. Die Single dazu verkaufte sich millionenfach, wurde ein Top-Hit in den USA und erreichte die Top 10 in vielen anderen Ländern. Danach gelangen ihm noch ein bis zwei respektable Erfolge. Allerdings brachen seine Plattenumsätze in der zweiten Hälfte der 1980er deutlich ein.

Wenn man weiß, dass Cross vorher in einer Hard-Rock Band spielte, dann überrascht sein Debütalbum doch sehr. Die Platte ist vornehmlich im relaxten Westcoast Stil gehalten, die meisten Songs sind in einem eher moderaten Tempo eingespielt. Zur Produktion holte sich Cross alles, was an der Westküste Rang und Namen hatte. Mit dabei waren u. a. Larry Carlton, Lenny Castro, Jay Graydon, Don Henley, Eric Johnson, Michael McDonald und J.D. Souther. Das ist eine Auswahl an auserlesenen Musikern, welche einen Fingerzeig darauf geben, was man zu erwarten hat: perfekt eingespielte Musik, die geographisch wie erwähnt viel mit der Westküste zu tun hat. Produktion und musikalische Leistungen spielen sich denn auch auf einem hohen Niveau ab. Cross präsentiert äußerst perfekt klingende Songs. Er zeigt sowohl in rockigen als auch ruhigen Songs, dass er ein Händchen für schöne Melodien und gute Sounds hat. Die Balladen von Cross sind erste Sahne. Seltener hebt Cross an, richtig zu rocken, was dann aber recht gut klingt. Gesanglich schwelgt Christopher Cross in höheren Bereichen. Das ist zwar Geschmackssache, aber Cross' Stimme besitzt dafür einen hohen Wiedererkennungswert.

Fazit Alles in allem ist Christopher Cross da ein vorzügliches Westcoast Album gelungen - eines der besseren wohlgemerkt. Denn sein Album wirkt nicht ganz so glatt und harmlos wie andere Alben des Genres. Dennoch verbreitet auch dieses Album dieses tyische Flair von perfekter und stellenweise etwas steriler und streng durchgeplanter Musik. Von daher würde man sich auch etwas mehr der Marke Ride Like The Wind wünschen. Aber dennoch wirkt das Album stimmig und es gehört sicherlich zu den wichtigen Alben des Jahres 1979. Letztlich legte Cross mit dem Album durchaus ein Referenzalbum für den Soft-Rock vor, auch wenn vielen Kritikern seine Musik zu harmlos klang.

Trackliste

  1. Say You'll Be Mine 2:53
  2. I Really Don't Know Anymore 3:49
  3. Spinning 3:59
  4. Never Be the Same 4:40
  5. Poor Shirley 4:20
  6. Ride Like the Wind 4:30
  7. The Light Is On 4:07
  8. Sailing 4:14
  9. Minstrel Gigolo 6:00

Rezensent: MP