Foxville Review

CD-Kritik FoxVille - Alternative Mainstream

Interpret: Foxville

Titel: Alternative Mainstream

Erscheinungsjahr: 2011

Genre: Alternative Mainstream

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Rezension/Review

Alternative Mainstream ist das Debütalbum der Lübecker Band FoxVille. Das Album erschien 2011. Bei FoxVille handelt es sich um eine junge Band, die Musiker sind alle um die 20 Jahre alt und die Band gibt es seit 2009.

Die Band hat mit ihrem Debüt anscheinend den internationalen Markt im Visier. Der Albumtitel Alternative Mainstream liefert gleichzeitig eine gute Beschreibung der Musik. Man könnte die Band als Indie-/Alternativeband bezeichnen, die eine Affinität zu radiotauglichen Melodien hat.

Aufgenommen wurde das Album in der Besetzung Flix the Fox (Vocals/Guit.), Mike Vice (Bass), Steve Mc Pie ( Guit./Synth.), Mr. Mojo Risin (Guit.) und Sir Brandon Braidy (Drums). Zehn Songs wurden auf den ersten Silberling gebannt.

Die Songs

"Very Bad Words" legt mit einem Mix aus 80s Post Punk und Pop-Punk gut los. Der Song geht angenehm ab, der Refrain wirkt sehr eingängig. "Your Limits" rumpelt härter und rhythmisch vertrackter daher. "Needle To My Eye" klingt danach wieder locker und erfrischend, die Band bietet einen netten Mix aus Britpop und subtilem Indieflair. "Song Of Getting Lost" schließt stilistisch in ruhiger und melodischer Form an den Vorgängersong an, wobei der Song in sich stimmiger und griffiger wirkt.

"She Doesn't Mean It" kann das Niveau des Vorgängersongs nicht ganz halten, vor allem der Break um 1:30 wirkt insgesamt etwas unbeholfen. "Cut Rock Song" legt wieder zu, die Band präsentiert knackigen Wave Rock mit Anleihen an Franz Ferdinandsche Motive. "Up From The Middle" präsentiert etliche interessante Ideen, welche man ganz grob dem Bereich Indie zuordnen könnte. "The Best Goes Nowhere" ist ein stimmiger Song, der in seiner eingängigen Art an Poppunk erinnert.

"What If" ist sicherlich einer der Kernsongs der Band. Der Song wirkt voluminös und vergleichsweise aufwändig arrangiert. Interessant ist dabei der Mix aus eingängigen Coldplayartigen Motiven und Indieparts. "Bounce Tonight" beendet das Album im Dancepopstil der 80er. Der Song ist in seiner Art zwar gut gelungen, will aber irgendwie nicht so recht zum Rest der Songs passen.

Fazit FoxVille sind zweifellos auf einem guten Weg und legen ein ordentliches Debütalbum vor. Es gibt noch keinen Plattenvertrag, die Songs entstanden in relativ kurzer Zeit und als junger Musiker ist man nicht Stammgast in einem Studio. Das merkt man dem Album an. Die Songs sind der Band aber ordentlich gelungen, wobei Very Bad Words, Song Of Getting Lost, Cut Rock Song, The Best Goes Nowhere und What If hervorzuheben sind. Damit sind der Band schnittige Songs mit griffigen Melodien gelungen. Ein vielversprechendes Debütalbum.

Trackliste

  1. Very Bad Words
  2. Your Limits
  3. Needle To My Eye
  4. Song Of Getting Lost
  5. She Doesn't Mean It
  6. Cut Rock Song
  7. Up From The Middle
  8. The Best Goes Nowhere
  9. What If
  10. Bounce Tonight

Rezensent: MP

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