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Review Leviathan - The Aeons Torn - Beyond The Gates Of Imagination Pt.2

Interpret: Leviathan

Titel: The Aeons Torn - Beyond The Gates Of Imagination Pt.2

Erscheinungsjahr: 2013

Genre: Prog-Metal, Death-Metal, Power-Metal

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen

(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

The Aeons Torn - Beyond The Gates Of Imagination Pt.2 ist der Titel eines Albums der Band Leviathan. Das Album soll am 25. Januar 2013 über Bret Hard Records/SAOL/H’art/Zebralution veröffentlicht werden. Die Band kam mit ihrem Debüt und dessen Mix aus Melodic-/Death- bis Progmetal in der Metalszene gut an. Am 25. Januar 2012 erhält der Fan nun ein komplettes Paket der Band – das Debütalbum soll parallel zu The Aeons Torn noch einmal veröffentlicht werden, außerdem gibt es als Bonus auf The Aeons Torn die komplette Debüt-EP From The Desolate Inside von Leviathan.

The Aeons Torn - Beyond The Gates Of Imagination Pt.2 ist das zweite Full-Length Album der Metal Band aus Bonn, das an das Konzept-Debütalbum Beyond The Gates Of Imagination Pt. 1 anknüpft und dessen zweiten und letzten Teil bildet. Eingespielt wurde das Album in der Besetzung Jonas Reisenauer (Gesang/Gitarre), Tobias Dahs (Gitarre), Fabian Gocht (Keyboard), Tom Heinz (Bass) und Tobias Parke (Schlagzeug). Gastsänger auf den Tracks 1,4 und 6 ist Michael Freio Haas.

Die Songs

Nach der Einleitung von "The Crescent Moon", einem Mix aus Death-Metal, Doom-Metal und Folk-Metal Motiven, zünden Leviathan mit "This Rising Darkness" die nächste Stufe. Leviathan präsentieren ein breites Potpourri der Metalgeschichte in einem Song: schnelle Klassik-Metal Runs, harte thrashige Themen, klassischen Metal, ruhige Phasen und growligen Death Metal. Gut gelungen ist das klassische Klavieroutro, welches gleichsam den Auftakt zu "The Sacred Fire" bildet. Dieser Song spielt primär mit Mittelalterfolk (mit überraschenden Western-Themen) und klassischen Maiden Parts.

"The Restless Wind" beginnt mit Piano- und Cellosounds sehr ruhig. Diese ruhigen Parts werden von fetten Leadgitarrenwänden abgelöst, die sich thematisch am Vorgängersong orientieren und gewisse Erinnerungen an keltische Motive aufkommen lassen. Aber auch hier bietet die Band in der Folge einen bunten Strauß an Metal-Styles inklusive einer gesunden Härte. Aus meiner Sicht ein Kernsong und das Highlight des Albums.

Zum Abschluss der Story wird es mit "Elysium" getragen, hier fließt ein klassisch-akustisches Gitarrenthema mit relativ pathetischen Vocals längere Zeit vor sich hin und mündet in einen kurzen klassischen Metalpart mit Prog-Metal Note.

Wie gesagt gibt es auf diesem Album als Bonus die gesamte EP From The Desolate Inside. Auch hier geht es inhaltlich tief und schon damals deutete die Band an, dass sie mit allen Stilarten des Metal ihren eigenen Stil kreieren wollte. "Towards The Storm" ist ein typischer Leviathan Song, der ruhige Pianoparts, symphonisches Material mit Death-Sounds und Growls zusammenbringt und somit ambitionierten modernen Metal präsentiert. "When Only Despair Remains" haut hier kräftiger und hemdsärmliger auf die berühmte Kacke, in ähnlicher Weise geht "Last Laugh At My Existence" zur Sache. Abrupt beginnt "A Symphony For No Tomorrow", der Song bildet einen hymnischen Abschluss mit kraftvollen Strophen und eingängigem Refrain in einem gelungenen Mix aus klassischem Teutonen-Power Metal und Death-Metal.

Fazit Ich wiederhole mich zum zigten Mal, möchte aber erneut betonen, dass im Metal schon so viel gesagt wurde, dass man hier eigentlich kaum noch auf die großen Innovatoren hoffen sollte. Umso beachtlicher ist aus der Sicht das Album The Aeons Torn von Leviathan. Die Band hat ihre Basis mutmaßlich im Death-Metal, präsentiert aber einen interessanten Mix aus Death, klassischem Heavy, Folk-Metal und symphonischen Parts. In der Summe könnte man bei diesem Crossover und der konzeptuellen Gestaltung von Prog-Metal sprechen. The Aeons Torn ist gut gelungen – musikalisch und inhaltlich bis hin zum Artwork. Auch das Bonusmaterial mit den älteren Songs der EP From The Desolate Inside fällt kaum ab, die Band zeigte schon damals, zu was sie imstande ist – und das ist allerhand…

 

Trackliste

The Aeons Torn

  1. The Crescent Moon
  2. The Rising Darkness
  3. The Sacred Fire
  4. The Restless Wind
  5. Elysium

From The Desolate Inside

  1. Towards The Storm
  2. When Only Despair Remains
  3. Last Laugh At My Existence
  4. A Symphony For No Tomorrow

Rezensent: MP