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Review Sadako - Panic Transistor

Interpret: Sadako

Titel: Panic Transistor

Erscheinungsjahr: 2013

Genre: Alternative-Metal, Industrial-Metal

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen

(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Panic Transistor ist der Titel eines Albums der Band SADAKO. Das Album soll am 21.06.2013 offiziell via SAOL/H'Art/Zebralution veröffentlicht werden.

SADAKO sind eine österreichische Band, bestehend aus

  • Markus Reisenbauer (Gesang)
  • Benjamin Dorfstätter (Bass)
  • Christoph Auer (Gitarre)
  • Daniel Heissenberger (Schlagzeug)
  • René Reisenbauer (Gitarre)

Gemäß Presseinfo kann man als Genrebeschreibung u. a. Industrial Metal lesen. Als direkte Vergleiche werden Ministry und Static X genannt. Wenn man im Fall von Sadako von Industrial spricht, dann besteht der Industrialfaktor vor allem aus permanent unterlegten subtilen Industrialmäßigen Keyboard-/Electronicsounds. Ansonsten legt die Band flott los mit Anleihen im klassischen Metal und hartem US- Alternative. Die Nähe zu Ministry kann ich dabei weniger vernehmen, ganz gut dagegen passt der Vergleich zu Static X.

Schlecht machen Sadako ihre Sache nicht. Ihr Konzept haben sie auf dem mittlerweile dritten Lonplayer nach Bedtime Stories (2005) und Hikikomori (2008) und intensiven Tourneen vor allem in Österreich und dem angrenzenden Ausland verfeinert. So brettern sie auf den ersten Tracks angenehm heavy los, dazu gibt es diese subtilen Industrialsounds, straightes Riffing und insgesamt eingängige Strukturen. Davon gibt es auf dem Album noch viel mehr, mal mit mehr Rap-Metal Anleihen, aber in der Regel sehr eingängig. Diese Fahrwasser verlassen die Jungs eigentlich nur selten und dann kurz, etwa auf dem getrageneren Commemoration oder dem interessanten Full Of Shit mit Electronics und weiblichen Gesangsparts.

Fazit Sadako legen ein Album vor, welches handwerklich einwandfrei eingespielt wurde und, für meinen Geschmack, auf Augenhöhe mit internationen Acts des Genres liegt. Wer Static X mag, der findet hier eine ebenbürtige Variante. Einziger kleiner Kritikpunkt: über die gesamte Lauflänge hätte dem Album etwas mehr Abwechslung gut getan. Dennoch im Endergebnis ein gutes Album.

Trackliste

  1. The Difference Between You And Me Is I’m Not Bleeding
  2. Yamamba
  3. Apes Pigs And Big Black Holes
  4. Save Home For Zombies
  5. Whats Up, Cthulhu?
  6. Damage Done
  7. Dude, Where’s The Fucking Reset Button?
  8. Commemoration
  9. A Requiem For Lost Dreams
  10. Envy
  11. Happy Networking, Asshole
  12. …Full Of Shit
  13. Monster Eats Pilot

Rezensent: MP