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Albumbesprechung Wishbone Ash - There's The Rub

Interpret: Wishbone Ash

Titel: There's The Rub

Erscheinungsjahr: 1974

Genre: Rock, Hard-Rock

Bewertung: Wertung: 8 von 10 Sternen

(8/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

There's the Rub ist der Titel des fünften Studioalbums der Band Wishbone Ash. Das Album erschien im Jahr 1974.

There's The Rub war das erste Album der so genannten MK 2 Besetzung. Die MK 1 Besetzung mit Ted Turner brachte zuvor einige Bandklassiker hervor, enttäuschte allerdings mit dem Album Wishbone Four. Ted Turner stieg im Verlauf der folgenden Tour aus und musste durch Laurie Wisefield ersetzt werden. Der bildete mit Martin Turner, Andy Powell und Steve Upton die so genannte Mk2 Besetzung der Band.

Mit Wisefield änderte sich der Sound, vielleicht war das auch dem neuen Produzenten Bill Szymczyk geschuldet. Mit Szymczyk und Wisefield gelang es der Band, ihren legendären Live-Sound auf Studioalben besser einzufangen. Die Band orientierte sich musikalisch mehr und mehr am nordamerikanischen Markt, ohne jedoch ganz auf klassische Bandsounds zu verzichten (zumindest gilt das für dieses Album). Auf There's The Rub erhält man sozusagen das beste aus beiden Welten.

Die Songs

"Silver Shoes" war dementsprechend ein passender Einsteig. Der Song roch nach US-Westküste und war wie geschaffen für den US-Markt. Auch wenn man auf die klassischen Twin-Leads weitestgehend verzichtete, legte die Band mit dem Song ein starkes Stück Classic-Rock vor.

"Don't Come Back" legt tempomäßig zu und erneut legt die Band einen knackigen Classic-Rocksong mit fulminanter Gitarrenarbeit vor. Auch Don't Come Back schien geradezu maßgeschneidert für den US-Markt zu sein.

Mit "Persephone" präsentiert die Band eine melancholische Ballade, welche am ehesten an klassisches Ash-Material erinnert. Das klingt auch auf dem Album sehr gut, vor allem gegen Ende steigert sich die Band mehr und mehr.

"Hometown" ist der nächste Rocksong, der einen direkt in die US-Musiklandschaft trägt, um genau zu sein: Richtung Südstaaten.

"Lady Jay" ist die Vertonung eines englischen Volksmärchens. Musikalisch begibt sich die Band wieder zu ihren Wurzeln und liegt etwas näher am Material der Bandklassiker.

"F.U.B.B." bildet den Abschluss des Albums. Den längsten Track präsentiert die Band instrumental. Damals hat ein Fachmagazin etwas von einem majestätischen Höhepunkt geschrieben und das ist nicht unbedingt übertrieben. Wishbone Ash at it's best.

Fazit Nach dem insgesamt etwas enttäuschenden und kraftlosen Album Wishbone Four war There's The Rub die beste Antwort, welche die Band geben konnte. Sie ging musikalisch einen anderen, aber nicht unbedingt schlechten Weg. Der Mix aus klassischen Ash der MK1 Phase und den Ash der MK 2 Phase gelang der Band zumindest selten besser.

Trackliste

  1. Silver Shoes 6:36
  2. Don't Come Back 5:12
  3. Persephone 7:02
  4. Hometown 4:48
  5. Lady Jay 6:00
  6. F.U.B.B. 9:33

Alle Songs Wishbone Ash

Rezensent: MP