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Review Officers - On The Twelve Thrones

Interpret: Officers

Titel: On The Twelve Thrones

Erscheinungsjahr: 2011/2012

Genre: Indie-Rock, Shoegaze, Post-Punk

Bewertung: Wertung: 6 von 10 Sternen

(6/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

On The Twelve Thrones ist der Titel eines Album der Band Officers. Das Album wurde in Großbritannien im Oktober 2011 veröffentlicht, bei uns (und wohl auch im Rest Europas) soll das Album ab 14.09.2012 offiziell erhältlich sein.

Die Officers wurden üppig mit Lorbeeren behängt, u. a. von Altmeister Gary Numan gab es ein Extra-Lob. Es scheint fast so, als solle die Band etwas gehypt werden. Ob das funktioniert, wird sich weisen müssen. Wenn ich es richtig sehe, sind die Officers bislang kaum über gute Kritiken im Heimatland hinausgekommen. Der große Erfolg lässt noch auf sich warten. Ob das nach dem Release im Rest Europas besser wird, ist fraglich.

Was uns als Elektro Rock'n'Roll aus Leeds offeriert wird, ist letztlich ein Mix aus 1980er Electro-/Electro-Pop und modernem Indie-/Industrial. Als Orientierung könnte man Acts wie Depeche Mode, OMD, Gary Numan, Nine Inch Nails, Primal Scream oder auch Placebo nennen. Das ganze wird in einen clubtauglichen Sound gegossen, damit klingt die Band natürlich sehr zeitgemäß. Aber wer mit schon ergrauten Schläfen unter dem Kopfhörer sitzt, den dürfte der Output nicht überraschen.

Fazit Die Officers liefern für Clubs zweifellos eine gute Soundkulisse. Ob das aber für die nächste Superband aus Großbritannien reicht? Ich bin kein Prophet und möchte den Wert des Albums nicht herunterreden. Ganz im Gegenteil: die Officers klingen zeitgemäß, das Album ist perfekt produziert. Die Sounds schwelgen zwischen Retro und Moderne - aber eben eine Moderne, die wir schon in den 1980ern als Moderne bezeichneten, die heute wieder Retro ist und … es ist sooo verwirrend. Aber es ist, wie es ist. Die Songs sind ordentlich geraten, es fehlen bloß die Ausreißer nach oben. Und sieht man von Songs wie Counting My Guns, The Competition Winner, All The Ghosts Away und Another Long Year ab, bietet die Band einen beliebig stampfenden Clubsound. Für die Party ist das o. k., für das Anhören in Ruhe fehlt mir Abwechslung. Nichtsdestotrotz ein ordentliches Album, in den Hype um die Band möchte ich aber nicht einstimmen.

 

Trackliste

  1. Counting My Guns
  2. Disarm
  3. The Competition Winner
  4. Co-Education
  5. Good Day (To Die)
  6. All the Ghosts Away
  7. Afraid Of Your Love
  8. Say It Again
  9. Mosquito
  10. Soul Saviour (Mutations)
  11. Another Long Year/Ceilingspeelings
  12. Petals (Feat. Gary Numan)

Rezensent: MP