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Albumbesprechung Wishbone Ash - New England

Interpret: Wishbone Ash

Titel: New England

Erscheinungsjahr: 1976

Genre: Rock

Bewertung: Wertung: 6 von 10 Sternen

(6/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

New England ist das siebte Studioalbum von Wishbone Ash. Das Album erschien im Jahr 1976.

Eingespielt wurde das Album in der so genannten Mk2 Besetzung mit Martin Turner (Bass, Lead-Gesang), Andy Powell (Gitarren, Gesang), Laurie Wisefield (Gitarren, Gesang) und Steve Upton (Drums). Lt. Martin Turner stimmte es damals so richtig gut in der Band. Die Band hatte den nordamerikanischen Markt im Visier und war daher kurz zuvor in die USA umgesiedelt. Musikalisch hielt die Band daher an der Marschroute Richtung US-Rock fest.

Das war einigermaßen erfolgreich, interessanterweise konnte die Band vor allem im Heimatland Großbritannien mit Rang 22 der Charts vergleichsweise hoch charten. Dort konnten sie im direkten Vergleich zu Locked In auch Boden gut machen.

Die Basistracks wurden in einem Mobile Studio in Turners Laurelodge Connecticut eingespielt, geholfen haben Ron und Howie Albert, die legendären Albert Brothers von Fat Albert Productions. Diese Basistracks wurden in Criteria Studio Miami mit Gesangsspuren versehen und gemixt.

Wie gesagt versuchte sich die Band musikalisch weiter dem US-Markt zu nähern. Dabei ging sie aber etwas unentschlossen zu Werke. Da fanden sich auf Seite 1 zunächst einmal härtere Songs (Mother Of Pearl, Runaway) neben leichtem Westcoast-Rock (Lorelei) und UK-psychedelischem balladeskem Material (In All Of My Dreams).

Die Band legte auf Seite 2 ganz klar zu, hier vor allem mit den Instrumentals Outward Bound und Prelude. Nicht schlecht gelungen ist die Ballade When You Know Love und das schöne Gitarrenstück Candlelight, etwas unklar ist die Ausrichtung von Lonely Island. Dafür gibt es auch auf dem Track starke Gitarrenarrangements.

Fazit New England wirkt auf Anhieb etwas spröde, was meines Erachtens an den unterschiedlich starken LP-Seiten liegt. Die damalige Seite 1 lieferte eher durchwachsenes Material, dafür legte die Band auf Seite 2 deutlich zu. Schade, aber am Ende bleibt es eben ein insgesamt durchschnittliches Album.

Trackliste

  1. Mother of Pearl 4:31
  2. (In All of My Dreams) You Rescue Me 6:13
  3. Runaway 3:18
  4. Lorelei 5:26
  5. Outward Bound 4:51
  6. Prelude 1:13
  7. When You Know Love 5:46
  8. Lonely Island 4:29
  9. Candlelight 1:50

Rezensent: MP