Rezension Blues Control

Albumbesprechung Blues Control - Stories

Interpret: Blues Control

Titel: Stories

Erscheinungsjahr: 2016

Genre: Blues-Rock, Blues

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen

(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Stories ist der Titel eines Albums der Band Blues Control. Das Album erschien 2016 im Eigenvertrieb.

Blues Control ist eine Bluesband aus dem bayrischen Haselbach. Mit dabei sind Christian Meidinger (guitar, vocals), Andreas Gmeinwieser (drums) und Günter Tille (bass). Als Gast ist auf diesem Album Michael Aumer an der Hammond Orgel dabei.

Blues Control bezeichnen sich selbst als eine Hobby-Band, die einfach Spaß an der Musik haben möchte. Musik bedeutet bei Blues Control vor allem bluesbeeinflusstes Material aus allen Dekaden und Styles. Die Einflüsse der Band reichen von den alten Klassikern wie Robert Johnson, Lightnin' Hopkins oder etwa Albert und Freddy King bis hin zu Johnny Guitar Watson, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan oder Acts, welche man auch dem Southern-Rock zuordnen könnte (Gov't Mule, Allman Brothers). Etwas anders lt. Band ist die Konzentration auf die Aussagen, so wurde gem. Band "etwas mehr Wert auf die Texte gelegt". Die Songs wurden von der Band gemeinsam komponiert und praktisch Live eingespielt. Nur die Gesangsspuren wurden größtenteils nachträglich auf Rille geprägt.

Soweit, so gut. Ich hatte schon ihr 2011er Album zur Review vorliegen und möchte mich daher nicht endlos wiederholen. Musikalisch hält sich die Band an ihr Konzept, d. h. den Blues in allen erdenklichen Facetten. Das reicht von den Roots (z. B. die Akustik-Slide Nummer My Doctor Says) über SRV-like Material (Don't Know Why, Ain't Satisfied), UK-Blues Revival und/oder härterem 70s Bluesrock (Advertisement Blues, Fortune Teller) bis hin zu Funk/Jazzy Material (Recognition Blues, Get Up Early). Dazwischen gibt es mit Alone und She interessante balladeske Nummern und zum Abschluss den Slow Blues Living Hell.

Fazit Auch beim Fazit kann ich mich kurz halten. Blues Control ist eine gute Bluesband, die sozusagen aus dem Vollen schöpft und ihre Stärken m. E. vor allem Live haben dürfte. Das zeigt sich auch auf diesem Album, auf welchem die Tracks quasi Live eingespielt wurden. Eine Sache, die mir im Blueskontext gut gefällt. Das klingt vielleicht nicht in jedem Punkt perfekt, dafür umso authentischer.

⇒ mehr Infos auf der Website der Band

Trackliste

  1. Donít Know Why
  2. Advertisment Blues
  3. Fortune Teller
  4. Ainít Satisfied
  5. She
  6. How I Found The Blues
  7. My Doctor Says
  8. Do It Again
  9. Living With The Blues
  10. Alone
  11. Recognition Blues
  12. Get Up Early In The Morning
  13. Living Hell

Rezensent: MP