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Albumbesprechung Casus Belli - In The Name Of Rose

Interpret: Casus Belli

Titel: In The Name Of Rose

Erscheinungsjahr: 2005

Genre: Power Metal

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen

(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

In The Name Of Rose ist der Titel eines Albums der Band Casus Belli. Das Album erschien im Jahr 2005.

Casus Belli ist eine Band aus Griechenland, zum Zeitpunkt der Aufnahmen bestehend aus Panos Dedes (Vocals), Panos Arvanitis (Guitars), Fotis Anagnostou (Bass) und Frank Huber. Entstanden ist die Band auf Initiative der ehemaligen Condemnation Musiker Dedes und Arvanitis im Jahr 1997.

Soviel zur Band. Musikalisch gibt es lupenreinen und perfekt intonierten Power Metal. Nicht überraschend, denn die Szene an klassischen Metalbands in Griechenland ist bekanntlich groß und gespickt mit sehr guten Bands. Um es vorwegzunehmen: die Band konnte nie so richtig durchstarten, vielleicht hielten Dedes und Arvanitis zu sehr an oft gehörten Vorlagen fest.

Mit I'm Your Master donnert die Band in jedem Fall genretauglich los. Vengeance Is My Law schließt praktisch nahtlos an, wobei das hier relativ Old School irgendwo zwischen Dio, Accept und NWOBHM klingt.

Holy Gates (In the Name of Rose) hat, ungeachtet der klassischen Maiden Twin Leads, mehr vom damals typischen Power Metal. Diamond Crown legt einen Zahn zu, hier treiben die Bassdrums und fette NWOBHM Riffs den Song angenehm an.

Edge of a Knife schaltet ein paar Gänge zurück, das reicht fast in den härteren AOR-Bereich. Initiation (Promised Land) drückt schwer, interessant der Gesang, der irgendwo zwischen Bruce Dickinson und dessen Samson Nachfolger Nicky Moore liegt.

Isolation dürfte der musikalischen Vergangenheit Dedes und Arvanitis geschuldet sein, zumindest nähern sich Casus Belli hier etwas dem Thrash. Naked King ist eine andere Hausnummer. Für damalige Verhältnisse klang das mit den tiefen Gitarrenriffs und der leicht symphonischen Keyboarduntermalung relativ modern.

Wrongly Right nähert sich wieder dem Speed. Dampf machen können die Jungs, das macht Metallaune. Eastern Dance donnert wunderbar und überrascht mit einem vertrackten Rhythmus. Whispering beendet das Album Instrumental. Eine schöne und gut arrangierte Gitarrenballade.

Fazit Casus Belli überraschen auf diesem Album zwar selten, sie machen ihre Sache aber dennoch gut. Die musikalische Leistung ist perfekt: Dedes shoutet eigenständig, Arvanitis hat den Metal scheinbar mit der Muttermilch aufgesogen, Drummer Huber liefert einen bärenstarken Groove und Bassist Anagnostou überrascht durch seine einfallsreichen Läufe. Die Songs würde ich als insgesamt ausgewogen und gut gelungen bezeichnen. Einen Innovationspreis gibt es dafür nicht, gut unterhalten wird man von Casus Belli aber allemal.

Trackliste

  1. I'm Your Master 3:34
  2. Vengeance Is My Law 4:05
  3. Holy Gates (In The Name Of Rose) 3:33
  4. Diamand Crown 3:50
  5. Edge Of A Knife 4:32
  6. Initiation (Promised Land) 4:20
  7. Isolation 3:31
  8. Naked King 4:35
  9. Wrongly Right 3:26
  10. Eastern Dance 3:40
  11. Whispering (Instrumental) 2:38

Rezensent: MP

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