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Info und Diskographie: James Gang

Die James Gang wurde 1966 in Cleveland gegründet. Wichtigstes Bandmitglied war der Gitarrist und Sänger Joe Walsh (später Eagles). Die Band musizierte anfangs im damals beliebten Trioformat und konnte sich schnell einen guten Ruf als klassische US-Hardrockband erspielen.

Mit Yer Album veröffentlichte die Band 1969 ihr Debütalbum. Den Durchbruch schaffte die Band mit dem 1970er Album Rides Again. Das Album wurde von Kritikern begeistert aufgenommen, es wird zu den besten Gitarrenalben des amerikanischen Rock jener Zeit gezählt. Nach zwei weiteren guten Alben (Thirds und Live In Concert) verließ Walsh jedoch die Band, da ihm augenscheinlich der Triorahmen zu begrenzt erschien.

Die Band wurde umbesetzt, was sich auf den Sound auswirkte. Der Mix aus Rock, Funk und Soul kam einigermaßen an, konnte aber nicht nachhaltig überzeugen. Der mittlerweile in die Band gekommene Gitarrist Tommy Bolin (er ersetzte den Interimsgitarristen Domenic Troiano) konnte sich allerdings schnell einen hervorragenden Ruf erspielen. Mit Bolin spielte die Band die Alben Bang und Miami ein. Bolin bekam ein Angebot der Band Deep Purple und ersetzte dort den ausgeschiedenen Ritchie Blackmore. Die Band wurde danach mehrfach umbesetzt, konnte aber nicht mehr an die Erfolge alter Tage anknüpfen. 1977 wurde die James Gang aufgelöst.

Später kam es immer mal wieder zu eher kurzzeitigen Reunions. Nennenswert waren dabei die Reunions 1996, 1998, 2001, 2005 und 2006. Meist handelte es sich aber nur um einzelne Konzerte, welche die Band zusammen spielte. Dafür kam die James Gang immerhin in Originalbesetzung zusammen. So wie es aussieht, betreibt Joe Walsh die James Gang eher als Sideproject und konzentriert sich auf die einträglichere Arbeit bei den Eagles.

 

Diskographie (Auszug)

  • 1969 Yer Album
  • 1970 Rides Again
  • 1971 Thirds
  • 1971 Live In Concert
  • 1972 Straight Shooter
  • 1972 The Best Of
  • 1973 Pop Chronik
  • 1973 The Story Of Pop
  • 1973 Passin' Through
  • 1973 Bang
  • 1974 Miami
  • 1975 Newborn
  • 1976 Jesse Come Home