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Albumbesprechung Final Step - Uncle Joe's Space Mill

Interpret: Final Step

Titel: Uncle Joe's Space Mill

Erscheinungsjahr: 2014

Genre: Jazz-Fusion

Bewertung: Wertung: 6 von 10 Sternen

(6/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Uncle Joe's Space Mill ist der Titel eines Albums der Band Final Step. Das Album wird bei uns am 26. September 2014 via Sireena im Vertrieb von Broken Silence Distribution veröffentlicht.

Die Band bzw. Bandleader Matteo Finali spricht von einer Verfeinung des Sounds, der auf dem Album akustischer und originärer sein soll und zudem stärkere Ethno-Anleihen aufweisen soll. Dazu hat Finali die Besetzung praktisch komplett umgebaut. Hier wird er unterstützt von Allesandro Ponti (Keyboards), Yuri Goloubev (Double Bass), Dario Milan (Drums) und Silvano De Tomaso (Percussions) zusammentat. Vom Debütalbum ist nur Saxofonist Max Pizio als Gast dabei.

Tatsächlich scheint der Einfluss an Ethno-Sounds zunächst sehr viel intensiver. Das gilt zumindest für das ruhige orientalische Intro und den folgenden groovigen Ethno-Rocker Sultans. Ebenso weist Red Ruby eine starke Ethno-Note auf, hier mit schönen Jeff Beck Sounds.

Dann verliert sich das allerdings etwas. Auf Essaouira etwa wirken die Ethno-Sounds, anders als es der Titel vermuten lässt, eher subtil. Der Song hat vielmehr eine lockere Fusion Note. Dieses lockere Flair erhält eine Steigerung Richtung Mezzoforte Sounds auf dem Titeltrack und bleibt auch auf Obatala und Code AP in mehr oder weniger lockerem bis unverbindlichem Jazz-Fusion hängen.

Dazwischen gibt es mit Shibuya einen interessanten Song, der zwischen Beck-Fusion und Prog eine interessante Spannung aufbauen kann.

Fazit Im direkten Vergleich zu Desert Trolls hat sich die Band zweifellos entwickelt. Allerdings würde ich dieses Album nicht zwangsläufig höher bewerten wollen. Die Aufnahmequalität und der gesamte Vortrag wirken zwar professioneller. Aber dafür gab es auf Desert Trolls genau die Art Reibung, welche man gerade im Jazz-Fusion zu oft vermissen muss. Auf mich persönlich wirkte das Debütalbum daher intensiver und auch stärker.

Trackliste

  1. Intro (Buciumeana) 02:22
  2. Sultans 06:10
  3. Obatala 06:22
  4. Uncle Joe's Space Mill 06:26
  5. Red Ruby 07:56
  6. Essaouira 09:02
  7. Shibuya 07:29
  8. Code AP 06:42

Rezensent: MP