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Albumbesprechung Rolling Stones - Bridges To Babylon

Interpret: Rolling Stones

Titel: Bridges To Babylon

Erscheinungsjahr: 1997

Genre: Rock

Bewertung: Wertung: 6 von 10 Sternen

(6/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Bridges To Babylon ist ein Album der Rolling Stones. Das Album erschien im Jahr 1997. Die Rolling Stones hatten sich in den 1990ern mit Studioalben etwas rar gemacht. Eigentlich erschienen nur zwei Studioalben: Voodoo Lounge und Bridges To Babylon. Beide Alben wurden, wie immer, mit einer ausgiebigen und erfolgreichen Tour unterstützt. Bridges To Babylon wurde von Don Was produziert. Nachdem Bill Wyman ausgestiegen war, spielten sieben verschiedene Bassisten auf dem Album mit. Von der Kritik wurde das Album unterschiedlich aufgenommen, vielleicht wirkte der Einsatz von Samples auf viele Kritiker etwas befremdlich.

Die Songs:

Mit dem Opener Flip The Switch geht die Band gleich mal relativ flott und vergleichsweise hart zu Werke. Der relaxte Song Anybody Seen My Baby? wurde als Hitsingle ausgekoppelt. Low Down und Already Over Me klingen in rockiger bzw. balladesker Form nach den klassischen Stones. Gunface rock gut und etwas härter, auf You Don't Have To Mean It gehen die Stones soulig mit Reggaeeinschlag zu Werke.

Out Of Control ist ein abwechslungsreicher Rocksong. Auf Saint Of Me nutzt die Band neue Sounds und erzeugt eine relativ zeitgemäße Rocknummer. Auch Might As Well Get Juiced klingt für Stones Verhältnisse ziemlich modern mit Keyboardintro, fettem Drumsound und Synthiebasslinie. Always Suffering ist eine Akustikballade mit Countryeinschlag, schneller gerockt wird auf Too Tight. Auf Thief In The Night setzt die Band vernehmliche Samplingsounds ein. Klassisch Stax-soulig wird es zum Abschluss mit How Can I Stop?.

Fazit Bridges To Babylon ist ein ordentliches Rockalbum. Das Album ist (trotz der Samples) weder besonders innovativ noch besonders mitreissend. Aber die Band schafft es, eine relativ zeitgemäße Version des klassischen Stones-Sounds zu präsentieren. Das ist aller Ehren wert und die Herren haben gezeigt, dass sie immer noch unterhalten können.

Trackliste

  1. Flip the Switch 3:27
  2. Anybody Seen My Baby? (Mick Jagger/Keith Richards/k.d. lang/Ben Mink) 4:31
  3. Low Down - 4:26
  4. Already Over Me 5:24
  5. Gunface 5:02
  6. You Don't Have to Mean it 3:44
  7. Out of Control 4:43
  8. Saint of Me 5:14
  9. Might as Well Get Juiced 5:23
  10. Always Suffering - 4:43
  11. Too Tight - 3:37
  12. Thief in the Night (Mick Jagger/Keith Richards/Pierre de Beauport) 5:15
  13. How Can I Stop? 6:54

Rezensent: MP