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Info und Diskographie: David Gilmour

David Gilmour ist ein englischer Gitarrist und Sänger. Er wurde am 06.03.1946 in Grantchester Meadows geboren. Große Bekanntheit erlangte Gilmour vor allem als Mitglied der legendären Band Pink Floyd.

David Gilmour war in seiner Jugend mit Syd Barrett befreundet. Mit ihm zusammen machte er Straßenmusik. Danach verdingte sich Gilmour kurzzeitig als Dressman. Allerdings blieb Gilmour immer mit Leib und Seele Musiker. Er wurde Mitglied in der Band Jokers Wild, sein Kumpel Barrett gründete die Band Pink Floyd, die sich schnell zu einer wichtigen Underground Band in England entwickelte.

Im Jahr 1968 mussten sich Pink Floyd von Barrett trennen und holten dafür dessen Kumpel David Gilmour in die Band. Gilmour ergänzte die Band fortan und prägte den Bandsound mit seinen sphärischen und geschmackvollen bluesigen Licks. Man kann davon ausgehen, dass Gilmour mit verantwortlich für den Stilwechsel der Band ab den frühen 1970er Jahren war (der natürlich auch stark vom Weggang Barretts beeinflusst war). Nach dem Ausstieg von Roger Waters war Gilmour tonangebender Musiker bei Pink Floyd.

Neben seiner Arbeit mit Pink Floyd veröffentlichte David Gilmour auch Soloalben. 1978 nahm er sein Solodebüt David Gilmour auf. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, ähnlich verhielt es sich mit dem Album About Face. Auch das 2006er Album On An Island war nicht extrem erfolgreich, wurde jedoch von der Fachpresse durchaus gelobt. Die Fans waren eher geteilter Meinung. Ziemlich eindrucksvoll war dagegen das 2006er Konzert von Gilmour in der ehrwürdigen Royal Albert Hall nebst Konzert-Mitschnitt Remember That Night.

Gilmour wurde auch bekannt als Entdecker und Förderer talentierter MusikerInnen. Man schreibt ihm zum Beispiel die Entdeckung der Sängerinnen Kate Bush und Sam Brown zu. Eher nebenbei verstärkte Gilmour auch das eine oder andere Projekt von Kollegen. Darüber hinaus betreibt Gilmour mittlerweile ein eigenes Tonstudio auf seinem Hausboot. Dort wurden die letzten Pink Floyd Alben und seine jüngeren Soloalben produziert. Auch die Band Porcupine Tree zog es schon in Gilmours Studio.

 

Diskographie (siehe auch Pink Floyd)

Soloalben

  • David Gilmour (1978)
  • About Face (1984)
  • In Concert (2002, Live DVD)
  • On An Island (2006)
  • On An Island, ltd. Edition + 8-track DVD (2006)
  • Rembember That Night (2007, Live DVD)
  • Live in Gdansk (2008)
  • Rattle That Look (2015)

Mit anderen Musikern

  • Roger Waters / Ron Geesin: Music from "The Body" (1970)
  • Roy Harper: HQ (1975)
  • Roy Harper: Unknown Soldier (1980)
  • Paul McCartney: Give My Regards to Broadstreet (1984)
  • Supertramp: Brother Where You Bound (1985)
  • Pete Townshend: White City: A Novel (1985)
  • Pete Townshend: Deep End live (1985)
  • Bryan Ferry: Boys and Girls (1985)
  • Arcadia: So Red The Rose (1985)
  • Berlin: Count Three and Pray (1986)
  • Dalbello: She (1987)
  • Kate Bush: The Sensual World (1989)
  • Propaganda: 1234 (1990)
  • Roy Harper: Once (1991)
  • Paul Rodgers: Standing Around Crying (1993)
  • Paul McCartney: Run Devil Run (1999)
  • Jools Holland: Jools Holland's Big Band Rhythm Blues (2001)
  • B.B. King: Deuces Wild (2001)
  • Robert Wyatt: Cuckooland (2003)
  • Alan Parsons: A Valid Path (2004)
  • Phil Manzanera: 6pm (2004)