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Info und Diskographie: Paul McCartney

Paul McCartney, geboren 1942 in Liverpool, wurde ursprünglich als Hauptsongwriter, Bassist und Sänger der legendären Beatles berühmt. Er spielte schon zu Beatles Zeiten mehrere Instrumente wie Bass, Gitarre, Keyboards und manchmal sogar Schlagzeug. Außerdem dürfte er Hauptsongwriter der wichtigsten Beatles Songs gewesen sein. Nach dem Ende der Beatles gab es heftige Spannungen zwischen McCartney und dem Rest der Beatles. Das nahm man McCartney übel. Ungeachtet dessen konnte Paul McCartney mit seinen ersten Soloalben McCartney und Ram gute Chartplatzierungen erzielen. Musikalisch waren die Alben jedoch umstritten, bei Kritikern kamen sie nicht gut an. Wild Life konnte dann nicht mehr gut charten und bekam hetigste Kritikerschelte. Red Rose Speedway lief besser. Seinen Durchbruch als Solokünstler schaffte McCartney mit dem hochgelobten Album Band On The Run.

Man kann sagen, dass McCartney mit Band On The Run die endgültige Anerkennung als Solokünstler sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum erlangte. Das war für McCartney persönlich wichtig. Nach dem Album ließ er es langsamer angehen. Erst 1975 veröffentlichte er das wiederum erfolgreiche Album Venus And Mars, ein Jahr später Wings At The Speed Of Sound und das Live Album Wings Over America. McCartney stand mit sich und seinem Bandprojekt Wings ganz oben. 1977 gelang McCartney sein bislang größter Singleerfolg überhaupt, der auch die größten Singleerfolge der Beatles übertraf. Der Song Mull Of Kintyre konnte sich weltweit ganz oben in den Charts platzieren. Auch das folgende Album London Town war erfolgreich, die Single With A Little Luck wurde ein Hit. Mit Back To The Egg folgte ein eher enttäuschendes und weniger erfolgreiches Album.

1980 löste McCartney die Wings auf. Er erzielte mit dem Soloalbum McCartney II einen guten Erfolg, wesentlich erfolgreicher war das Album Tug Of War, das in den wichtigen Charts auf Platz 1 kam. Bemerkenswert und sehr erfolgreich war Anfang der 1980er seine Zusammenarbeit mit Stevie Wonder (Ebony And Ivory) und Michael Jackson (Say, Say, Say). Die folgenden Alben konnten nicht mehr an die Erfolge der Vorgängeralben anknüpfen, wobei Paul in seinem Heimatland eigentlich immer recht erfolgreich war. Einen kurzen Aufwärtstrend gab es mit den Alben Off The Ground und Flaming Pie. McCartney hat im Lauf seiner Karriere, neben den bekannten Popalben, auch einige durchaus beachtete Klassik- und sogar Electronicaalben veröffentlicht.

 

Diskographie (Auszug)

  • 1970 McCartney
  • 1971 Ram
  • 1971 Wild Life
  • 1973 Red Rose Speedway
  • 1973 Band on the Run
  • 1975 Venus and Mars
  • 1976 Wings at the Speed of Sound
  • 1976 Wings over America (Live)
  • 1978 London Town
  • 1978 Wings Greatest (Compilation)
  • 1979 Back to the Egg
  • 1980 McCartney II
  • 1982 Tug of War
  • 1983 Pipes of Peace
  • 1984 Give My Regards to Broad Street
  • 1986 Press to Play
  • 1987 All the Best (Compilation)
  • 1989 Flowers in the Dirt
  • 1990 Tripping the Live Fantastic (Live)
  • 1990 Tripping the Live Fantastic: Highlights! (Live)
  • 1991 The Russian Album
  • 1991 Unplugged (The Official Bootleg, Live)
  • 1991 The Liverpool Oratorium (Klassik)
  • 1993 Off the Ground
  • 1993 Paul Is Live (Live)
  • 1997 Flaming Pie
  • 1997 Standing Stone (Klassik)
  • 1999 Run Devil Run
  • 1999 Working Classical (Klassik)
  • 2001 Driving Rain
  • 2001 Wingspan: Hits and History (Compilation)
  • 2002 Back in the US (Live, nur USA)
  • 2003 Back in the World (Live)
  • 2005 Chaos and Creation in the Back Yard
  • 2006 Ecce Cor Meum (Klassik)
  • 2007 Memory Almost Full
  • 2011 Ocean's Kingdom (Klassik)
  • 2012 Kisses on the Bottom (Jazz-/Popstandards)
  • 2013 New